Der Funke springt über und die Fans jubeln
  • 30.10.2021

Wie sich die Dinge gleichen. Auch 2010, bei der ersten Hallenrad-WM in der Porsche-Arena, startete das deutsche Team durch den Erfolg des Vierers mit einem goldenen Abend. Und nun zündete das Quartett aus Worms sein Feuerwerk. Platz 1 vor Österreich und der Schweiz.

Foto: Jens Körner

BDR-Vizepräsident Harry Bodmer zeigte sich total berührt. „Dieser Funke wird überspringen, das Publikum ist ganz heiß darauf, wieder gemeinsam zu feiern. Und was die Mädels ablieferten war einfach grandios.“
Nora Erbenich, Sabrina Born, Hannah Rohrwick und Annika Furch fuhren nahezu fehlerlos. Da durften hinterher die Tränen kullern. „Das setzt der tollen Saison die Krone auf“, so die Reaktion des „Goldvierers“ – seit dem Coup bei den „Deutschen“ in Moers läuft alles nahezu perfekt. Das WM-Silber von Basel ist damit getoppt und der Auftakt aus deutscher Sicht zu 100 Prozent geglückt. Mit starken 203,29 Punkten. Auf dem Siegerpodium durften sich die Damen gegenseitig die Medaille umhängen und ins begehrte Trikot mit den Regenbogenfarben schlüpfen. Die aktuellen Regeln haben in der Porsche-Arena höchste Priorität.
Die Konkurrenz im Einer der Frauen ist immens. 22 Anwärterinnen für den Lorbeer erforderten intensiv geführte Vorkämpfe und das verspricht ein rauschendes Finale. Am Freitagabend setzte sich Lara Füller ganz knapp vor WM-Titelverteidigerin Milena Slupina durch. Viola Brand, in ihrer aktiven Zeit mehrfach auf dem WM-Podium, erklärte als Expertin am Mikrofon von Moderator Jens Zimmermann: „Entscheidend ist der Einzug ins Finale, nur das zählt.“ Spannung pur also…
Übrigens: das erste Tor des Radball-Turniers (A-Gruppe) erzielte Österreich. Keine Überraschung, die Titelverteidiger in der Formation Patrick Schnetzer und Stefan Feurstein siegten nach den zweimal sieben Minuten – standesgemäß - gegen Frankreich (3:0).

Dennoch bleibt Andreas Schnetzer, Vater des Abo-Weltmeisters und Delegationsleiter des Team Austria vorsichtig. „Das Ziel ist eine Medaille, an den Platz ganz oben denken wir erst mal nicht.“ Und das deutsche Duo? Bernd und Gerhard Mlady erlebten eine Schrecksunde, als Keeper Gerhard bei einem Angriff der Belgier zu Fall kam, liegen blieben, bis jede Menge Eisspray die Schmerzen an der Hüfte linderte. „Alles ok, es geht wieder. Hauptsache, dass es mit einem Sieg (Anm.: 2:0) begann“, so der zähe Franke.
Vor den ersten Kräftemessen auf der Fläche hatten die Veranstalter zur Eröffnung ein kleines Feuerwerk abgebrannt. Show und Tanz eröffneten die dritte WM an gleicher Stätte. Stuttgart, eine Hochburg der zwei Räder. Und deshalb hatten sich 3500 Fans an Tag I der Titelkämpfe eingefunden. Keine Selbstverständlichkeit in diesen besonderen Zeiten. Das Team des Gastgebers bedankte sich dafür mit einem überdimensionalen Banner „Thank you all for coming“. Der Weg in die Porsche-Arena dürfte sich auch am Samstag und Sonntag lohnen. Unter den 200 Startern aus 18 Nationen befinden sich viele Medaillen- und Goldfavoriten des Bundes Deutscher Radfahrer.

Dennoch bleibt Andreas Schnetzer, Vater des Abo-Weltmeisters und Delegationsleiter des Team Austria vorsichtig. „Das Ziel ist eine Medaille, an den Platz ganz oben denken wir erst mal nicht.“ Und das deutsche Duo? Bernd und Gerhard Mlady erlebten eine Schrecksunde, als Keeper Gerhard bei einem Angriff der Belgier zu Fall kam, liegen blieben, bis jede Menge Eisspray die Schmerzen an der Hüfte linderte. „Alles ok, es geht wieder. Hauptsache, dass es mit einem Sieg (Anm.: 2:0) begann“, so der zähe Franke.

Vor den ersten Kräftemessen auf der Fläche hatten die Veranstalter zur Eröffnung ein kleines Feuerwerk abgebrannt. Show und Tanz eröffneten die dritte WM an gleicher Stätte. Stuttgart, eine Hochburg der zwei Räder. Und deshalb hatten sich 3500 Fans an Tag I der Titelkämpfe eingefunden. Keine Selbstverständlichkeit in diesen besonderen Zeiten. Das Team des Gastgebers bedankte sich dafür mit einem überdimensionalen Banner „Thank you all for coming“. Der Weg in die Porsche-Arena dürfte sich auch am Samstag und Sonntag lohnen. Unter den 200 Startern aus 18 Nationen befinden sich viele Medaillen- und Goldfavoriten des Bundes Deutscher Radfahrer.

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